Einstweilige metaphysische Betrachtungen
Energie, Zeit, Raum und Materie als Vierheit, zugeordnet den vier Startfiguren. Ein vorläufiger Blick über die Physik hinaus.
Ein Gedanke zieht sich durch alle Kapitel: Die vier Startfiguren der Tetraktys lassen sich als vier Grundgrößen der Welt lesen.
Polygon3die Zahl selbst, ohne Teiler
Polygon mehrfach6 : 2 = 3n ist durch k teilbar
Sternpolygon5 : 2 = 2,5n und k sind teilerfremd
Sternpolygon mehrfach10 : 4 = 2,5n ist nicht durch k teilbar, hat aber einen gemeinsamen Teiler > 1
Dreieck, Hexagramm, Pentagramm und doppeltes Pentagramm.
| Startfigur | Zahl | Grundgröße |
|---|---|---|
| Dreieck | 3 | Energie, Ursache, Geist |
| Pentagramm | 5 | Zeit |
| Hexagramm | 6 | Raum |
| doppeltes Pentagramm | 10 | Materie |
Die Begründungen:
- Das Dreieck ist die erste Figur und die Ursache aller weiteren. In der Hermetik steht es für den schöpferischen Geist.
- Das Hexagramm, zwei verschränkte Dreiecke, ist die Ordnung des Sechsertakts und der Kristallgitter, also des Raumes. Bei Kant ist der Raum die Bedingung der äußeren Wahrnehmung. Paracelsus sprach vom Makrokosmos.
- Das Pentagramm sprengt die Ordnung des Raumes, steht für das Leben und den Menschen. Es entspricht der Zeit, bei Kant der Bedingung der inneren Wahrnehmung, dem Mikrokosmos.
- Das doppelte Pentagramm, die Zehn, vereinigt alle vier Figuren. Es steht für die Materie, in der sich alles verwirklicht.
In der Harmonik findet sich dieselbe Vierheit wieder: Wellenlänge und Frequenz, die im Lambdoma und am Monochord einander umgekehrt entsprechen, sind Raum und Zeit. Energie und Materie vervollständigen sie zur Tetraktys. Diese Zuordnungen sind spekulativ, aber als Denkrichtung wert, verfolgt zu werden. Die ausführliche Gegenüberstellung mit anderen Vierheiten steht im Tetraktys-Analogieschema.