Aus eins, zwei, drei, vier wird eine Welt.

Die pythagoreische Tetraktys

Zehn Punkte in vier Reihen. Für die Pythagoreer war dieses kleine Dreieck ein Schlüssel zur Ordnung der Welt. Hier wird gezeigt, was in ihm steckt, an Geometrie, an Zahlentheorie und an Musik.

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Mit dem Regler wächst das Dreieck. Bei vier Zeilen entsteht die Tetraktys.

Einführung

Was die Tetraktys ist, woher wir von ihr wissen und warum ein Dreieck aus zehn Punkten über zweieinhalb Jahrtausende Denker beschäftigt hat.

Geometrie

Simplexe, Sternpolygone und die platonischen Körper: die Formen, die sich aus dem Punktedreieck entwickeln lassen.

Zahlentheorie

Figurierte Zahlen, Teilbarkeit und Primzahlen, betrachtet als Anordnungen von Punkten statt als Ziffernfolgen.

Harmonik

Die Verbindung von Zahl und Klang: Intervalle als Zahlenverhältnisse und das Lambdoma als Tabelle aller Verhältnisse.

Mystik

Wie die Tetraktys in religiösen und esoterischen Überlieferungen gedeutet wurde, und was davon sich belegen lässt.

Philosophie

Zahl als Prinzip der Welt: von den Pythagoreern über Platon bis zur Frage, warum Mathematik die Natur überhaupt beschreiben kann.

Zahlentheorie und Geometrie sind zwei Blicke auf dasselbe: der eine zählt, der andere sieht.